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The Journey löst emotionale Blockaden

Machen uns negative Erlebnisse krank? Die Therapeutin Brandon Bays sagt ja. Schmerzhafte Erinnerungen könnten ein Grund für organische und seelische Erkrankungen sein. Das ist die Theorie, die hinter der Selbstheilungsmethode The Journey steckt, die von Brandon Bays entwickelt wurde.

#Die Diagnose traf Brandon Bays 1992 wie ein Blitzschlag: Ein Tumor von der Größe eines Basketballs hatte sich in ihrem Bauch ausgebreitet. Wie konnte das sein? Die Ärztin drängte auf eine schnelle Operation. Wie konnte das sein? Die gesundheitsbewusste Therapeutin ernährte sich seit zwei Jahrzehnten vegetarisch, hielt sich viel an der frischen Luft auf, machte Yoga und meditierte regelmäßig. Bays wollte erst einmal auf eben dieses Wissen zurückgreifen, bevor sie einer schulmedizinischen aggressiven Behandlung der Geschwulst zustimmen würde. Die Mutter einer Tochter überredete ihre Gynäkologin die OP um einen Monat zu verschieben. Die nächsten Wochen waren angefüllt. Mit innerem Rückzug und verschiedenen alternativen Therapien. Danach suchte Brandon Bays erneut die Medizinerin auf. Die konnte feststellen, dass der Krebs zwar nicht völlig verschwunden, jedoch merklich geschrumpft war.
#Brandon führt diese Entwicklung auf ihre Bemühungen zurück, sich mit dem Tumor bewusst auseinander zu setzen. „Ich kam zu dem Schluss, dass der Teil von mir, der die Geschwulst entstehen ließ, sie auch wieder verschwinden lassen kann“, resümiert die US-Amerikanerin. Und sie behielt Recht. Nach dem Besuch bei ihrer Ärztin setzte sie ihren Weg der Selbstheilung fort. Mit Erfolg. Der Tumor verschwand völlig und kam auch nicht mehr zurück. 

Das Gedächtnis der Zellen

#The Journey – die Reise nennt Brandon Bays eine Methode, die sie aufgrund der eigenen Erfahrung mit ihren Selbstheilungskräften entwickelte. Grundlage bildet die inzwischen auch durch wissenschaftliche Untersuchungen belegte Erkenntnis, dass die Zellen entscheidenden Anteil daran haben, ob wir körperlich und seelisch gesund bleiben. Mediziner wie Deepak Chopra vertreten die Auffassung, Zellen hätten ein Gedächtnis. Sie speichern positive wie negative Reize. Treten letztere zu häufig auf, wird der Prozess der Zellerneuerung empfindlich gestört. Sie bilden Klumpen und blockieren so die Vorgänge im Körper. Diese Zellansammlungen können zu Geschwülsten anwachsen, Blutgefäße verengen oder/und Schmerzen verursachen. 
#Basierend auf dieser Vorstellung ist Bays davon überzeugt, dass es eine direkte Verbindung zwischen dem körperlichen und dem seelischen Selbst gibt. Negative Gedanken und Erlebnisse, schmerzliche Emotionen und Ärger können sich zu einer Erkrankung transformieren.

Reise nach innen

#Die Erklärung für dieses Phänomen entlehnt Brandon Bays aus der Chemie: „Auf rein chemischer Ebene haben Ereignisse und Erlebnisse Einfluss auf unsere Zellen. The Journey ist bedeutet Heilung auf zellulärer Ebene. Wir stoßen zur Wurzel der seelischen Verletzung oder körperlichen Blockade vor, decken sie auf, lassen sie zu und schließlich los.“ Aus der Luft gegriffen ist ihr Ansatz nicht. Jeder weiß, dass Stress und Ärger den Blutdruck steigen lassen und weitere chemische Vorgänge im Körper in Gang setzen (etwa die erhöhte Ausschüttung bestimmter Hormone). Muss der Organismus ständig auf Hochtouren laufen und kommen noch Risikofaktoren wie Rauchen und Alkoholkonsum oder ein Schlafdefizit hinzu, können Herzinfarkt oder Schlaganfall die Folge sein. „Wer zu seinem Inneren vordringt, kann dort den wahren Frieden finden und sich dadurch von seelischen Wunden oder körperlichen Beschwerden dauerhaft befreien“, so Bays.  

The Journey bietet zwei Techniken zur Selbstheilung an:

  1. Heilung auf seelischer Ebene: „Auf der emotionalen Reise erhalten wir Zugang zu einer inneren Quelle des Friedens, in dem wir Schritt für Schritt immer tiefer in unsere Innenwelt hinabsteigen. Wir beleuchten gezielt verschüttete Emotionen und Verletzungen, lassen sie zu und dann für immer los“, beschreibt Brandon Bays den Vorgang.
  2. Heilung auf körperlicher Ebene: „Die körperliche Reise ist vergleichbar mit einem Abenteuertrip durch unseren Organismus. Ganz gezielt nehmen wir dabei Kontakt zu dem Organ auf, an dem sich die Erinnerungen der Zellen verdichtet haben. Um die dort feststeckenden Emotionen zu befreien, müssen wir uns dem Grund dafür stellen. Der Körper kann nur heilen, wenn ihm vergeben wird und wir seine Ganzheit wieder herstellen.“

Die Methode

#Was sich in der Theorie einfach anhört, ist mit Vertrauen und der Stärke verbunden, sich dem, was kommt, auch wirklich zu stellen. In ihren Seminaren bittet Brandon die Teilnehmer Paare zu bilden, die sich gegenseitig durch diesen Prozess begleiten. Nicht selten fließen Tränen, brechen sich Trauer, Angst oder Wut Bahn. „Wir lassen niemanden mit seinen Emotionen allein. Den Teilnehmern werden immer Trainer zur Seite gestellt“, versichert Bays. Nach den Seminaren könnten sich die Gruppen immer wieder zum Austausch treffen. „Natürlich kann man auch allein arbeiten. Ich habe dafür eigens CDs aufgenommen und führe durch die Übungen“, so Brandon. „Ich weiß aber auch wie trickreich unsere Gedanken sind. Das Gehirn spielt einem gern Streiche und lenkt uns ab. Ist aber jemand dabei, kann er dafür sorgen, dass wir konzentriert dabei bleiben.“ Sie selbst gehe mindestens einmal im Monat auf eine Reise durch Körper und Seele. „The Journey ist keine einmalige Sache, die man durchführt und schon ist man von allem geheilt“, stellt die Therapeutin klar. „Es ist ein lebenslanger Prozess, in dem immer wieder emotionale Themen verarbeitet werden müssen.“  

Keine falschen Hoffnungen

#Mit der Kritik, durch ihre Geschichte der wundersamen Heilung von einem Tumor mache sie möglicherweise unheilbar Kranken falsche Hoffnungen, geht die Amerikanerin souverän um: „Sowohl ich als auch die Trainer haben Erfahrung darin, mit Menschen umzugehen, deren Krankheit tödlich verlaufen wird. Deshalb gehen wir gezielt in Krankenhäuser und Hospize, um Patienten beizustehen. Die Journey-Arbeit soll die Suche nach dem inneren Frieden unterstützen und helfen, wirkliche Vergebung zu finden. Wir tun nichts, was jemanden glauben ließe, wir würden hier ein Wunder vollbringen. Ganz besonders nicht bei Menschen, die dem Tode nahe sind. Wir können nicht Gott spielen. Aber was wir können, ist den Menschen helfen, ihr Innerstes zu erfahren.“ 

Viele Einsatzmöglichkeiten

#Weltweit arbeiten Therapeuten auch in Gefängnissen, Drogenberatungsstellen und Rehakliniken mit Brandon Bays Methode. AIDS-Organisationen setzen The Journey ebenfalls ein. Besonders aktiv ist Bays in Soweto/Südafrika, um Kinder und Jugendliche von ihren Traumata zu befreien.
#„Wichtig ist, dass niemand wartet, bis er krank wird, um die Quelle für frühere emotionelle Verletzungen zu suchen“, so Bays. Es müssten auch nicht zwangsläufig traumatische Erlebnisse sein, die zu emotionalen oder körperlichen Blockaden führen. Schon einfache alltägliche Ereignisse können ein Auslöser sein. „Wir haben Angst eine Rede zu halten oder den Chef um eine Gehaltserhöhung zu bitten. Jeder kennt Situationen, denen er sich nicht gewachsen fühlt. Warum also warten wir, bis all diese Erlebnisse uns innerlich blockieren?“

Claudia Hötzendorfer

Zitate:

„Wichtig ist, dass niemand wartet, bis er krank wird, um die Quelle für frühere emotionelle Verletzungen zu suchen.“

„Ich kam zu dem Schluss, dass der Teil von mir, der die Geschwulst entstehen ließ, sie auch wieder verschwinden lassen kann.“

 

Meine Erfahrungen
mit The Journey

Als ich 2008 die Journey kennenlernte, hatte ich schon einige Meditationsworkshops, Selbsterfahrungsgruppen und spirituelle Seminare hinter mir und eigentlich wenig Lust auf weitere Gruppen. Durch die Erzählung von Freunden (Mariam und Teresa Sura) bin ich aber neugierig geworden, habe mich für ein Journey Intensiv angemeldet und war fasziniert davon, wie tief die Erfahrungen bei mir und bei anderen gingen – und das bei einem Seminar mit über 200 Menschen! Nach dem zweiten Seminar war mir klar, dass ich die Ausbildung zum Journey Practitioner machen will. Heute kann ich sagen, dass ich sehr viel „inneren Ballast“ abgeworfen habe, ich fühle mich freier, klarer und authentischer.  Und ich gebe diese Wahrheit viel mutiger nach außen. Gleichzeitig konnte ich wunderbare heilende Prozesse bei anderen erleben, die mich tief berührt haben.
Was mich an der Journey fasziniert, ist zum einen ihre Bandbreite. So viele Elemente fließen hier ein: systemische Arbeit, schamanische Techniken, Werkzeuge aus dem NLP, aber vor allem nutzt sie  die heilende Kraft der Vergebung. Es war für mich so wichtig, die Vergebung und vor allem immer wieder die  Selbstvergebung zu üben!   Und ich habe gelernt, meine Gefühle liebevoll anzunehmen, egal wie heftig sie manchmal sind.
Und  was mir am meisten gefällt:  In der Journey kommen wir mit unserer eigenen inneren Weisheit, mit unserer eigensten inneren Quelle in Berührung -  es ist niemand im Außen, der uns sagt, was wir zu tun oder zu denken haben. Der Rat des Mentors am Lagerfeuer oder die Einsichten beim „Durchwaschen“ der Gefühlsebenen – alles kommt letztlich aus meiner innersten Quelle. Wir sind alle eins – und trotzdem hat jeder seinen eigenen Duft, der in der Journey zutage kommt.
Ich bin froh und dankbar, an der Journey teilzuhaben und danke Brandon für die Hingabe und Liebe,  mit der sie diese wundervolle heilende Reise in die Welt trägt.

Satpremo

The Journey Brandon Bays Seminar Stuttgart

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Yolande Duran-Serrano

Brandon Bays

Jasmuheen

 

 

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The Journey löst emotionale Blockaden

Machen uns negative Erlebnisse krank? Die Therapeutin Brandon Bays sagt ja. Schmerzhafte Erinnerungen könnten ein Grund für organische und seelische Erkrankungen sein. Das ist die Theorie, die hinter der Selbstheilungsmethode The Journey steckt, die von Brandon Bays entwickelt wurde.

#Die Diagnose traf Brandon Bays 1992 wie ein Blitzschlag: Ein Tumor von der Größe eines Basketballs hatte sich in ihrem Bauch ausgebreitet. Wie konnte das sein? Die Ärztin drängte auf eine schnelle Operation. Wie konnte das sein? Die gesundheitsbewusste Therapeutin ernährte sich seit zwei Jahrzehnten vegetarisch, hielt sich viel an der frischen Luft auf, machte Yoga und meditierte regelmäßig. Bays wollte erst einmal auf eben dieses Wissen zurückgreifen, bevor sie einer schulmedizinischen aggressiven Behandlung der Geschwulst zustimmen würde. Die Mutter einer Tochter überredete ihre Gynäkologin die OP um einen Monat zu verschieben. Die nächsten Wochen waren angefüllt. Mit innerem Rückzug und verschiedenen alternativen Therapien. Danach suchte Brandon Bays erneut die Medizinerin auf. Die konnte feststellen, dass der Krebs zwar nicht völlig verschwunden, jedoch merklich geschrumpft war.
#Brandon führt diese Entwicklung auf ihre Bemühungen zurück, sich mit dem Tumor bewusst auseinander zu setzen. „Ich kam zu dem Schluss, dass der Teil von mir, der die Geschwulst entstehen ließ, sie auch wieder verschwinden lassen kann“, resümiert die US-Amerikanerin. Und sie behielt Recht. Nach dem Besuch bei ihrer Ärztin setzte sie ihren Weg der Selbstheilung fort. Mit Erfolg. Der Tumor verschwand völlig und kam auch nicht mehr zurück. 

Das Gedächtnis der Zellen

#The Journey – die Reise nennt Brandon Bays eine Methode, die sie aufgrund der eigenen Erfahrung mit ihren Selbstheilungskräften entwickelte. Grundlage bildet die inzwischen auch durch wissenschaftliche Untersuchungen belegte Erkenntnis, dass die Zellen entscheidenden Anteil daran haben, ob wir körperlich und seelisch gesund bleiben. Mediziner wie Deepak Chopra vertreten die Auffassung, Zellen hätten ein Gedächtnis. Sie speichern positive wie negative Reize. Treten letztere zu häufig auf, wird der Prozess der Zellerneuerung empfindlich gestört. Sie bilden Klumpen und blockieren so die Vorgänge im Körper. Diese Zellansammlungen können zu Geschwülsten anwachsen, Blutgefäße verengen oder/und Schmerzen verursachen. 
#Basierend auf dieser Vorstellung ist Bays davon überzeugt, dass es eine direkte Verbindung zwischen dem körperlichen und dem seelischen Selbst gibt. Negative Gedanken und Erlebnisse, schmerzliche Emotionen und Ärger können sich zu einer Erkrankung transformieren.

Reise nach innen

#Die Erklärung für dieses Phänomen entlehnt Brandon Bays aus der Chemie: „Auf rein chemischer Ebene haben Ereignisse und Erlebnisse Einfluss auf unsere Zellen. The Journey ist bedeutet Heilung auf zellulärer Ebene. Wir stoßen zur Wurzel der seelischen Verletzung oder körperlichen Blockade vor, decken sie auf, lassen sie zu und schließlich los.“ Aus der Luft gegriffen ist ihr Ansatz nicht. Jeder weiß, dass Stress und Ärger den Blutdruck steigen lassen und weitere chemische Vorgänge im Körper in Gang setzen (etwa die erhöhte Ausschüttung bestimmter Hormone). Muss der Organismus ständig auf Hochtouren laufen und kommen noch Risikofaktoren wie Rauchen und Alkoholkonsum oder ein Schlafdefizit hinzu, können Herzinfarkt oder Schlaganfall die Folge sein. „Wer zu seinem Inneren vordringt, kann dort den wahren Frieden finden und sich dadurch von seelischen Wunden oder körperlichen Beschwerden dauerhaft befreien“, so Bays.  

The Journey bietet zwei Techniken zur Selbstheilung an:

  1. Heilung auf seelischer Ebene: „Auf der emotionalen Reise erhalten wir Zugang zu einer inneren Quelle des Friedens, in dem wir Schritt für Schritt immer tiefer in unsere Innenwelt hinabsteigen. Wir beleuchten gezielt verschüttete Emotionen und Verletzungen, lassen sie zu und dann für immer los“, beschreibt Brandon Bays den Vorgang.
  2. Heilung auf körperlicher Ebene: „Die körperliche Reise ist vergleichbar mit einem Abenteuertrip durch unseren Organismus. Ganz gezielt nehmen wir dabei Kontakt zu dem Organ auf, an dem sich die Erinnerungen der Zellen verdichtet haben. Um die dort feststeckenden Emotionen zu befreien, müssen wir uns dem Grund dafür stellen. Der Körper kann nur heilen, wenn ihm vergeben wird und wir seine Ganzheit wieder herstellen.“

Die Methode

#Was sich in der Theorie einfach anhört, ist mit Vertrauen und der Stärke verbunden, sich dem, was kommt, auch wirklich zu stellen. In ihren Seminaren bittet Brandon die Teilnehmer Paare zu bilden, die sich gegenseitig durch diesen Prozess begleiten. Nicht selten fließen Tränen, brechen sich Trauer, Angst oder Wut Bahn. „Wir lassen niemanden mit seinen Emotionen allein. Den Teilnehmern werden immer Trainer zur Seite gestellt“, versichert Bays. Nach den Seminaren könnten sich die Gruppen immer wieder zum Austausch treffen. „Natürlich kann man auch allein arbeiten. Ich habe dafür eigens CDs aufgenommen und führe durch die Übungen“, so Brandon. „Ich weiß aber auch wie trickreich unsere Gedanken sind. Das Gehirn spielt einem gern Streiche und lenkt uns ab. Ist aber jemand dabei, kann er dafür sorgen, dass wir konzentriert dabei bleiben.“ Sie selbst gehe mindestens einmal im Monat auf eine Reise durch Körper und Seele. „The Journey ist keine einmalige Sache, die man durchführt und schon ist man von allem geheilt“, stellt die Therapeutin klar. „Es ist ein lebenslanger Prozess, in dem immer wieder emotionale Themen verarbeitet werden müssen.“  

Keine falschen Hoffnungen

#Mit der Kritik, durch ihre Geschichte der wundersamen Heilung von einem Tumor mache sie möglicherweise unheilbar Kranken falsche Hoffnungen, geht die Amerikanerin souverän um: „Sowohl ich als auch die Trainer haben Erfahrung darin, mit Menschen umzugehen, deren Krankheit tödlich verlaufen wird. Deshalb gehen wir gezielt in Krankenhäuser und Hospize, um Patienten beizustehen. Die Journey-Arbeit soll die Suche nach dem inneren Frieden unterstützen und helfen, wirkliche Vergebung zu finden. Wir tun nichts, was jemanden glauben ließe, wir würden hier ein Wunder vollbringen. Ganz besonders nicht bei Menschen, die dem Tode nahe sind. Wir können nicht Gott spielen. Aber was wir können, ist den Menschen helfen, ihr Innerstes zu erfahren.“ 

Viele Einsatzmöglichkeiten

#Weltweit arbeiten Therapeuten auch in Gefängnissen, Drogenberatungsstellen und Rehakliniken mit Brandon Bays Methode. AIDS-Organisationen setzen The Journey ebenfalls ein. Besonders aktiv ist Bays in Soweto/Südafrika, um Kinder und Jugendliche von ihren Traumata zu befreien.
#„Wichtig ist, dass niemand wartet, bis er krank wird, um die Quelle für frühere emotionelle Verletzungen zu suchen“, so Bays. Es müssten auch nicht zwangsläufig traumatische Erlebnisse sein, die zu emotionalen oder körperlichen Blockaden führen. Schon einfache alltägliche Ereignisse können ein Auslöser sein. „Wir haben Angst eine Rede zu halten oder den Chef um eine Gehaltserhöhung zu bitten. Jeder kennt Situationen, denen er sich nicht gewachsen fühlt. Warum also warten wir, bis all diese Erlebnisse uns innerlich blockieren?“

Claudia Hötzendorfer

Zitate:

„Wichtig ist, dass niemand wartet, bis er krank wird, um die Quelle für frühere emotionelle Verletzungen zu suchen.“

„Ich kam zu dem Schluss, dass der Teil von mir, der die Geschwulst entstehen ließ, sie auch wieder verschwinden lassen kann.“

 

Meine Erfahrungen
mit The Journey

Als ich 2008 die Journey kennenlernte, hatte ich schon einige Meditationsworkshops, Selbsterfahrungsgruppen und spirituelle Seminare hinter mir und eigentlich wenig Lust auf weitere Gruppen. Durch die Erzählung von Freunden (Mariam und Teresa Sura) bin ich aber neugierig geworden, habe mich für ein Journey Intensiv angemeldet und war fasziniert davon, wie tief die Erfahrungen bei mir und bei anderen gingen – und das bei einem Seminar mit über 200 Menschen! Nach dem zweiten Seminar war mir klar, dass ich die Ausbildung zum Journey Practitioner machen will. Heute kann ich sagen, dass ich sehr viel „inneren Ballast“ abgeworfen habe, ich fühle mich freier, klarer und authentischer.  Und ich gebe diese Wahrheit viel mutiger nach außen. Gleichzeitig konnte ich wunderbare heilende Prozesse bei anderen erleben, die mich tief berührt haben.
Was mich an der Journey fasziniert, ist zum einen ihre Bandbreite. So viele Elemente fließen hier ein: systemische Arbeit, schamanische Techniken, Werkzeuge aus dem NLP, aber vor allem nutzt sie  die heilende Kraft der Vergebung. Es war für mich so wichtig, die Vergebung und vor allem immer wieder die  Selbstvergebung zu üben!   Und ich habe gelernt, meine Gefühle liebevoll anzunehmen, egal wie heftig sie manchmal sind.
Und  was mir am meisten gefällt:  In der Journey kommen wir mit unserer eigenen inneren Weisheit, mit unserer eigensten inneren Quelle in Berührung -  es ist niemand im Außen, der uns sagt, was wir zu tun oder zu denken haben. Der Rat des Mentors am Lagerfeuer oder die Einsichten beim „Durchwaschen“ der Gefühlsebenen – alles kommt letztlich aus meiner innersten Quelle. Wir sind alle eins – und trotzdem hat jeder seinen eigenen Duft, der in der Journey zutage kommt.
Ich bin froh und dankbar, an der Journey teilzuhaben und danke Brandon für die Hingabe und Liebe,  mit der sie diese wundervolle heilende Reise in die Welt trägt.

Satpremo

The Journey –
Ein Erfahrungsbericht

Als mir vor knapp fünf Jahren ein Artikel über die Journey in die Hände fiel, spürte ich sofort eine große Faszination. Ich befand mich zu der Zeit in einer emotional ziemlich verzweifelten Lage, meine Lebensumstände waren alles andere als zufriedenstellend. Damals wurde mir erst vage, dann aber immer deutlicher bewusst: Wenn ich meine eigenen Verletzungen nicht fühlen will, dann verletze ich automatisch andere. Diese Erkenntnis erschütterte mich zutiefst, und ich wusste: Ich will da ´raus! Mir war klar, dass der Weg zu diesem Ziel nur der in mich selbst hinein sein konnte. Doch ich hatte keine Ahnung, wie man sich auf diesen Weg begibt.

Mit der Journey wurde es mir möglich, den Weg nach innen wirklich zu gehen. So oft hatte ich davon gehört und darüber gelesen – hier offenbarte sich mir nun endlich das Wie. Zugegeben, die ersten Schritte waren nicht einfach für mich. So viele Schutzschichten hatten sich in mir angesammelt, so viel verdrängte Angst. Die automatischen Programme hatten oft vollkommen die Führung übernommen. Stück für Stück, Schicht um Schicht – wie bei der berühmten Zwiebel – durfte ich mir selbst wieder näher kommen. Ich fing an, nicht nur die Auswirkungen meines selbst zusammengezimmerten Dramas, sondern tatsächlich mich selbst zu spüren. Nicht immer, aber …

Was mit Hilfe der Journey entstehen konnte, war und ist eine sich immer weiter werdende Klarsicht. Ich merke heute, wenn mein Handeln die Anerkennung anderer zum Ziel hat. Ich spüre die Ambivalenz in mir, wenn ich mir selbst nicht mehr treu bin. Und ich bin mir dessen bewusst, wenn etwas Altes in mir berührt wird und ich versucht bin, mich mit Anklagen, Urteilen oder Projektionen zu schützen. Der bequeme Weg ist das nicht. Aber es ist ein erfüllender Weg, der mich immer geduldiger und gelassener werden lässt, mich mit immer mehr Mitgefühl und innerem Frieden beschenkt. Statt zu reagieren, gelingt es mir immer öfter, auf eine Situation bewusst zu antworten. Ich stehe dem Auf und Ab des Lebens ganz anders gegenüber – meinem manchmal noch hyperaktiven Denken, der emotionalen Ladung in mir, den Reaktionsimpulsen im zwischenmenschlichen Alltag. Und es ist eine enorme Last von mir abgefallen, weil ich mit Hilfe der vielen Werkzeuge, die mir die Journey geschenkt hat, gelernt habe, in brenzligen Situationen innezuhalten, bei mir zu bleiben und in mir selbst wieder Ruhe und Klarheit zu schaffen. Dafür bin ich unendlich dankbar.

Es war und ist nicht nur die Journey, die mir hilft, die Entscheidung „ich will da ´raus!“ mehr und mehr umzusetzen. Doch die Prozesse der Journey, ihre feinfühlige Sprache, ihre Vielfältigkeit und die Tatsache, dass sie mich immer genau da abholt, wo ich gerade stehe, waren für mich der Türöffner.

Sonja Bläsing, Weinsberg

 

The Journey
die Reise zu wahrem Frieden

Diese Zeilen schreibe ich am Krankenbett meiner fast 83-jährigen Mutter, die drei Wochen lang mit einer lebensbedrohlichen Lungenentzündung im Krankenhaus lag.  Nun ist sie zwar wieder im Pflegeheim, aber noch längst nicht über den Berg.

Hätte ich nicht zu tiefem Frieden in mir gefunden, ich weiß nicht, wie ich die hinter mir liegende Zeit überstanden hätte. Denn im ständigen Wechsel sah es mal so aus, als würde sich meiner Mutter erholen und dann wieder so, als würde sie die nächste Nacht nicht überleben.  Für den Verstand ist eine solche Ungewissheit unglaublich schwer zu ertragen, denn er möchte sich auf etwas einstellen können, eine Richtung wissen, am liebsten in die Zukunft sehen und das Leben kontrollieren können. Natürlich ist das ein hoffnungsloses Unterfangen, und doch versucht er es immer wieder und erzeugt dadurch Leid.

Am Nachbarbett habe ich wahre Dramen erlebt, weil die Angehörigen mit der Ungewissheit nicht zurecht kamen und zudem vor ihrem eigenen Schmerz davon liefen, was aber selbst so empfanden, als würden sie ihrer Mutter nur das Beste wünschen. Solcherart litt die Mutter gleich mit und alle kämpften gegen Windmühlen.

Am Krankenbett meiner Mutter herrschte dagegen völliger Frieden. Natürlich wäre es übertrieben zu sagen, es wäre mir gleichgültig gewesen, wenn sie ‚die Seiten‘ gewechselt hätte. Nicht aber übertrieben ist es, wenn ich behaupte, dass ich damit in vollkommenem  Frieden gewesen wäre. Und ich bin sicher, dass sich dieser Frieden in mir auf sie übertragen hat. So durfte sie sich einfach nur um sich selbst kümmern, anstatt sich auch noch um mich Sorgen machen zu müssen. Ich glaube, niemand, der sich aufs ‚Gehen’ vorbereitet, möchte festgehalten werden und das Gefühl haben, sein letzter Weg sei eine Last für die Menschen, die er liebt. Daher bin ich so dankbar dafür, dass ich meine Mutter schon zu Lebzeiten loslassen kann und vor allem für die innige Zeit, die wir noch miteinander verbringen dürfen – erfüllt von Nähe, Verbundenheit, Vertrauen und Liebe.

Den Frieden in mir habe ich durch The Journey entdeckt. Journey bedeutet „Reise“, und bei dieser kraftvollen Selbstheilungsmethode handelt es sich tatsächlich um eine Reise: Eine Reise durch die vielfältigen Schichten unserer Gefühle hindurch bis in unserem innersten Wesenskern. Auf ihr begegnen wir nicht nur unseren unterdrückten Ängsten, sondern auch der unterdrückten Kraft, die wir nicht zu leben wagten. Wir begegnen nicht nur den Wunden unseren inneren Kindes, sondern auch dessen unbändiger Lebensfreude. Wir begegnen einem Frieden, der unerschütterlich ist und einer Liebe, die tiefstes Verzeihen ermöglicht.

Bei einer ‚Reise’ öffnen wir uns einfach für unsere Gefühle und heißen das willkommen, das als erstes aufsteigt. Vielleicht ist es Wut, dann laden wir die Wut ein, ganz da zu sein. Das ist uns zunächst fremd, weil wir gelernt haben, unangenehme Gefühle von uns fern zu halten. Doch gerade dort, im ‚Außenbereich’ also dort, wo wir sie empfinden, wenn wir sie ablehnen, tun sie weh. Heißen wir sie dagegen von Herzen  willkommen, stellen wir fest, dass sie überhaupt nicht schmerzen, sondern dass es in ihrem Zentrum – wie im Auge eines Hurricans – vollkommen still ist.

In dieser Stille taucht dann ein anderes, darunter liegendes Gefühl auf und darunter wieder ein anderes. Solcherart ‚reisen’ wir nicht nur zu Schichten, die dem Tagesbewusstsein verborgen sind, sondern viel tiefer: In unseren tiefsten Wesenskern. In reines Sein! – Dieses Erlebnis unbeschreiblich: Sich selbst zu begegnen und dass sich das, was man glaubte zu sein, darin vollständig auflöst, um dem Erkennen Platz zu machen, dass wir Liebe und Frieden sind, das muss man erfahren haben!

Getragen von diesem Bewusstsein treten wir die ‚Rückreise’ an, und es ist diese Perspektive,  aus der wir die einst unterdrückten Gefühle erneut betrachten, die deren vollständige Heilung ermöglicht. Alte Verletzungen werden förmlich an ihrer Wurzel ausgegraben, so dass es ist, als hätte es sie nie gegeben. Sie sind wie ausradiert.

Obwohl The Journey so tief greifend wirkt, ist sie dennoch von jedermann – einmal erlernt – kinderleicht anzuwenden. Paare begleiten sich durch die Journey, Eltern ihre Kinder. Viele besuchen Austauschabende oder führen sich mithilfe der Journey-CD’s selbst durch die Prozesse. Die Methode gibt uns hilfreiche Werkzeuge an die Hand, die uns ein Leben lang zur Verfügung stehen. Vermutlich deshalb verbreitet sie sich wie ein gutartiges Virus um die ganze Welt: Im letzten Jahr wurde The Journey in Holland von einigen privaten Krankenkassen als alternative Heilmethode anerkannt, Brandon Bays’ erstes Buch „The Journey – Der Highway zur Seele“  wurde in 20 Sprachen übersetzt, in diesem Jahr werden in 31 Ländern Journey-Seminare angeboten, 2008 erhielten im Rahmen des charitativen Outreach Projekts allein in Südafrika 11.600 Kinder Zugang zur Journey-Arbeit und mehr als 600 Menschen wurden in ihr ausgebildet. – Zahlen, die für sich sprechen!

Anfangs begegnete ich dem Frieden in mir nur auf meinen ‚Reisen’. Doch je öfter das geschah, desto mehr wurde er zum festen Bestandteil meines täglichen Lebens. Und nun trägt er mich ganz sanft durchs Leben, völlig unabhängig davon, wie unruhig die äußeren Umstände auch sein mögen. Zukunftsängste verlieren sich in ihm ebenso wie Eifersucht, Geltungsdrang, Verlustangst und Depression.

Wenn wir in ihm ruhen, dann kann uns nichts mehr ängstigen, keine Wirtschaftskrise, keine Unsicherheit und auch nicht der mögliche Tod eines geliebten Menschen. Der Frieden in uns bleibt davon völlig unberührt!

Anke Schmitz

 

     
     
     
     
     
     
     
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